Zeit bis zum Start
| Spannung ist garantiert |
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| Geschrieben von: Petra |
| Mittwoch, 31. März 2010 um 21:26 Uhr |
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Nutrichem-Halbmarathon verbindet Jubiläumsstädte — Ausgebucht
Ein voller Erfolg ist er jetzt schon, obwohl der Startschuss erst am 18. April fällt: Der Nutrichem Jubiläums-Halbmarathon, der die beiden Jubiläumsstädte Spalt und Roth miteinander verbinden soll. Ein voller Erfolg nicht nur deshalb, weil die Veranstaltung „ausgebucht“ ist, sondern auch, weil die Rahmenbedingungen stimmen und einem rundum gelungenen Sporttag folglich nichts im Wege stehen sollte. Davon waren jedenfalls Organisatoren, Sportler, Sponsorenvertreter und Gäste aus dem öffentlichen Leben bei der Pressekonferenz überzeugt, bei der die letzten Neuigkeiten verkündet wurden.
![]() ROTH (ps) — Andrea Edelmann staunte nicht schlecht, als sie sich inmitten einer lockeren Talkrunde wiederfand, mit der Alexander Schatz vom Organisationsteam gerade mit auserwählten Sportlern über Zeiten, Streckenführung und Ambitionen philosophierte. Noch mehr wunderte sie sich, als sie einen Blumenstrauß in die Hand gedrückt bekam – als 950. Starterin darf sie sich zudem über eine Befreiung von der Startgebühr freuen.
Als aber die „Geschichte hinter der Geschichte“ bekannt wurde, staunten vielmehr die Zuhörer. Denn wie Edgar Michel verriet, gelang es der Läuferin von „Geh Punkt Weißenburg“, so ziemlich als letzte auf den Halbmarathon-Zug aufzuspringen, der eigentlich schon ausgebucht war. Nach einer Trainingseinheit wurde Edelmann von einer Kollegin überredet, sich doch „noch ganz, ganz schnell anzumelden“ – was sie auch noch vor dem Duschen tat. Als dann das Gespräch auf ihre Bestzeit kam, ging erneut ein Raunen durch die Runde, denn mit 1:29 Stunden war ganz schnell eine weitere Favoritin auf den Gesamtsieg bei den Frauen ausgemacht – und die Sportlerin der Altersklasse W35 stand gleich in doppelter Funktion zwischen den übrigen Interviewpartnern. Diese berichteten von zwölf Marathons in zwölf Monaten (Wolfgang Lösch von der Firma Leoni) ebenso wie von „einem schnellen Trainingslauf“ am 18. April in einer Zeit von 1:10 Stunde (Dorian Wagner) oder dem ersten Halbmarathon seit rund 15 Jahren (Bernd Eichhorn). Einig waren sich alle Interviewpartner, dass es ein schnelles Rennen werden wird. Spannung ist also garantiert. Ganz bewusst hatten die Veranstalter auf eine „lockere“ Art der Präsentation gesetzt, wenngleich es natürlich auch mittels Beamer und Mikrofon um die genaue Streckenführung und andere Zahlen, Daten und Fakten ging. Gerade mit diesen zeigte sich Dr. Edgar Michel stellvertretend für die Organisationsmannschaft aus TSG 08 Roth, dem Projektbüro des Rother Stadtjubiläums, den beteiligten Gemeinden – mit im Boot ist auch Georgensgmünd – und Sponsoren außerordentlich zufrieden. Mit 500-700 Startern sei kalkuliert worden, an den Start in der Spalter Hauptstraße werden nun voraussichtlich 1100 Läufer gehen. Sogar eine Warteliste (Michel: „Tendenz steigend“) wurde bereits eingerichtet. Bei dieser Zahl sei aber endgültig Schluss, denn mehr gebe weder sie Strecke noch die Logistik her, unterstrich Michel. Entgegen der Wunschstrecke, die bei der ersten Pressekonferenz vor rund einem Jahr vorgestellt wurde, waren einige Modifikationen notwendig – unter anderem, weil in Roth und Bernlohe Konfirmation ist. Alles in allem erwartet die Läufer aber ein schneller Kurs. Ehe es zum Zieleinlauf auf das Rother Stadtgartengelände geht, dürfen die Teilnehmer noch eine Runde durch die Kreisstadt drehen – und beim letzten (und eigentlich einzigem) Anstieg durch das Neue Gässchen und die Traubengasse die letzten Reserven mobilisieren. Im Stadtgarten gliedern sich Läufer, Betreuer, Fans und Zuschauer dann nahtlos in den Sporttag ein, der bereits um 10 Uhr beginnt und unter anderem mit einer Messe, der Eröffnung des Rother Nordic Walking Parks und dem Benefizlauf „Menschen für Menschen“ aufwartet. Letzteren legte Co-Moderator Ralph Edelhäußer den Sportlern wärmstens ans Herz. „Ein paar Kilometer auslaufen für einen guten Zweck – wo bekommt man so was schon geboten?“, fragte er und sah in dieser Konstellation eine weitere Einmaligkeit der Veranstaltung. Dass diese ein Erfolg werden würde, stellten weder Hermann J. Knippertz, Geschäftsführer des Namensgebers und Hauptsponsors Nutrichem in Roth, noch die beteiligten Bürgermeister in Frage. Vor allem Hermann J. Knippertz zeigte sich begeistert und fasziniert, wie viele Menschen sich mit ungeheuerer Tatkraft für die Veranstaltung einbringen würden – und wie viele Anhänger der Lauf bereits gefunden habe. Während es Landrat Herbert Eckstein bei einem „Riesenlob“ für die regionale Läuferszene und das Organisationsteam beließ, durften die Bürgermeister jeweils drei Wünsche für den Lauftag vortragen, zu denen neben dem allseits herbeigesehnten guten Wetter unter anderem das gesunde Ankommen aller Läufer, starke Frequentierung, 950 Benefizrunden und eine Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls der Sportlerfamilie gehörten.
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